auf dem Schrottplatz

... sollen Zeitzeugen nicht enden.

Kommende Generationen danken dafür

Webmaschinen erleben «Vom Faden bis zum Gewebe»

Caspar Honegger (1804–1883) erbaute 1834 in Siebnen SZ eine mech. Weberei, dann folgte 1842 eine mech. Werkstätte zum Bau von Webstühlen. 1847 brach der Sonderbundskrieg aus, weshalb die ganze Werkstätte über den Hurdner Damm nach Rüti gezügelt und in Gebäuden auf der Jona Weide wieder aufgestellt wurde, was dann später zur Gründung der Maschinenfabrik RÜTI, der Joweid führte.

Im Hauptgebäude, im Neuthal, finden Sie im Parterre und 1. Obergeschoss die Museums-Spinnerei, im 2. Obergeschoss befindet sich heute das Archiv der Maschinenfabrik RÜTI, die Handweberei und ein historisches Büro.

Die Webmaschinen-Sammlung befindet sich im Anbau der Spinnerei auf zwei Stockwerken. Der Grundstein für die Webmaschinensammlung wurde 1942 von der Maschinenfabrik Rüti gelegt. Sie diente vor allem den Konstrukteuren zu Anregungen für Ihre Neukonstruktionen. Sie umfasst heute 59 Maschinen. Die Älteste ist Baujahr 1860, die Jüngste stammt aus dem Jahr 1996. Im April und Mai 2009 wurden die Maschinen und das Archiv von Rüti nach Neuthal gezügelt und in tausenden Stunden hergerichtet und ab Frühjahr 2010 wieder in Betrieb genommen.

Eine Einführung in die Web-Technik mit Hilfe von Handwebstühlen, dann die Mechanisierung der Weberei mit verschiedenen Entwicklungsstufen an laufenden Webmaschinen, sowie die sogenannten schützenlosen Schusseintrags-Techniken der neuen Zeit. Der Rundgang kann dem Interesse der Besucher angepasst werden. Im weiteren sind noch zu besichtigen: Eine grosse Webschützen-Sammlung, ein historisches Büro, kleine Webstuhlmodelle und vieles mehr.

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